Häufig gestellte Fragen
Alles, was du über Capture-The-Flag-Wettbewerbe mit CyberLuka wissen musst — Tarife, Gruppengrößen, Vorbereitungszeit und was Spielende brauchen.
CyberLuka ist eine CTF-as-a-Service-Plattform für Capture-The-Flag-Wettbewerbe zur Cybersicherheit auf einer interaktiven Weltkarte. Wer ein Spiel anlegt, wählt Länder aus, weist jedem eine Herausforderung zu, lädt Teams ein und startet das Spiel im Browser — die Plattform stellt die gesamte Infrastruktur automatisch bereit und entfernt sie nach dem Spielende wieder. Gebaut ist sie für Security-Trainings, Hochschulen, Konferenzen und Firmen-Teamevents.
Ein Capture-The-Flag-Wettbewerb ist eine praktische Cybersecurity-Übung, bei der Teilnehmende versteckte Zeichenketten namens Flags finden, indem sie absichtlich verwundbare Anwendungen ausnutzen. Flags haben das Format CTF{ein_text} und bringen jeweils Punkte; das Team mit den meisten Punkten bei Ablauf der Zeit gewinnt. CTFs sind in der Security-Ausbildung verbreitet, weil man Angriffe lernt, indem man sie gefahrlos selbst durchführt, statt nur darüber zu lesen.
CyberLuka ist für Security-Trainerinnen und -Trainer, Lehrende an Hochschulen und Berufsschulen, Konferenzveranstalter, IT- und Security-Verantwortliche sowie HR- und Weiterbildungsteams gebaut, die ein Awareness-Event planen. Es funktioniert für eine Unterrichtsstunde genauso gut wie für einen Teambuilding-Nachmittag, eine Aktion am Konferenzstand oder eine interne Awareness-Kampagne. Teilnehmende brauchen keinen Security-Hintergrund.
Für das Anlegen eines Spiels auf CyberLuka sind keine technischen Kenntnisse nötig. Du wählst einen Namen, markierst Länder auf der Karte, legst fest, welche Herausforderungen darauf liegen, und klickst auf Start; die Plattform stellt im Hintergrund jeden Server, jede Datenbank, jede Domain und jedes Zertifikat bereit. Die Einrichtung dauert meist wenige Minuten, danach gibt es nichts mehr zu konfigurieren.
Der Katalog von CyberLuka deckt Alltags-Awareness ab (Phishing, Smishing, QR-Code-Betrug, Credential Stuffing, wiederverwendete Passwörter, MFA-Müdigkeit, falscher IT-Support, Tailgating), Bedrohungen des KI-Zeitalters (Prompt Injection, unsichere Ausgabeverarbeitung, Datenabfluss aus Chatbots) sowie klassische Webanwendungssicherheit (SQL-Injection, Session Hijacking, fehlerhafte Zugriffskontrolle, unsichere Passwort-Resets). Die Herausforderungen sind in Themen gruppiert, sodass ein Spiel auf ein bestimmtes Publikum zugeschnitten werden kann, und es kommen regelmäßig neue dazu.
Spielende brauchen nur einen Webbrowser. Es gibt nichts zu installieren, kein VPN einzurichten, keine virtuelle Maschine herunterzuladen und kein Konto anzulegen — man öffnet einen Einladungslink, wählt Namen und Passwort und legt los. Das funktioniert auf Laptop, Desktop oder Tablet.
Jedes CyberLuka-Spiel ist eine interaktive Weltkarte, auf der jedes ausgewählte Land eine Cybersecurity-Herausforderung enthält. Ein Team erobert ein Land, indem es die Herausforderung löst und die richtige Flag einreicht; das Land nimmt dann in Echtzeit auf allen Karten die Farbe dieses Teams an. Das erste Team, das eine Herausforderung löst, bekommt einen First-Blood-Bonus — dadurch wird die Karte zum Live-Bild des Wettbewerbs.
Die Gruppengröße hängt vom Tarif ab: Free ist eine Einzelspieler-Testversion, Curiosity erlaubt 2 Teams mit je 1 Person, Squad 10 Teams mit je 2 Personen (20 Spielende) und Team Event 40 Teams mit je 8 Personen — bis zu 320 Spielende in einem Spiel. Für größeres Publikum hebt der Tarif Custom Event die Team- und Personenlimits vollständig auf.
Die Spieldauer richtet sich nach dem Tarif: 30 Minuten bei Free, 4 Stunden bei Curiosity, 8 Stunden bei Squad und 12 Stunden bei Team Event, mit flexibler Dauer bei Custom Event. Wer das Spiel angelegt hat, entscheidet, wann der Countdown startet; läuft er ab, schließen die Flag-Einreichungen und die Endrangliste steht fest.
Ja — CyberLuka hat einen Free-Tarif mit 3 Einführungs-Herausforderungen und einem Spielfenster von 30 Minuten, ganz ohne Kreditkarte. Er durchläuft denselben Ablauf wie die bezahlten Tarife und ist damit der schnellste Weg zu sehen, wie ein Spiel bereitgestellt und gespielt wird, bevor du dich festlegst.
CyberLuka hat fünf Tarife: Free (0 €), Curiosity (149 €), Squad (499 €), Team Event (1.499 €) und Custom Event (individuelles Angebot). Jeder ist ein einmaliger Preis für das gesamte Spiel, kein Abo und keine Gebühr pro Teilnehmendem, und die Preise gibt es in EUR, GBP und USD. Die Preisseite listet die aktuellen Sätze und den Leistungsumfang jedes Tarifs.
Ja — CyberLuka ist für Cybersecurity-Kurse, Workshops und Laborsitzungen ausgelegt. Lehrende richten das Spiel vor der Veranstaltung ein, teilen pro Team einen Einladungslink und moderieren den Wettbewerb live während der Sitzung, mit der Beamer-Ansicht auf der Hörsaalleinwand. Da alles im Browser läuft, funktioniert es im Rechnerraum, auf den Laptops der Studierenden oder in einer vollständig digitalen Veranstaltung.
Ein Capture-The-Flag-Wettbewerb gehört zu den beliebtesten Teambuilding-Aktivitäten für IT-, Entwicklungs- und Security-Teams, weil er zugleich kompetitiv, kollaborativ und unmittelbar berufsrelevant ist. Bei CyberLuka kämpfen Teams auf einer gemeinsamen Weltkarte um Länder, während die Live-Rangliste auf der großen Leinwand mitläuft — so wird aus einer Security-Übung ein Zuschauererlebnis. Ein halbtägiges Squad-Spiel passt für die meisten Abteilungen.
Ja — CyberLuka wurde mit Konferenzen im Blick gebaut. Die Veranstaltung wird vorab eingerichtet, die Live-Weltkarte und die Rangliste laufen auf Beamer oder großem Bildschirm, und Besuchende steigen über einen Einladungslink jederzeit während des Events ein. Der Tarif Team Event läuft bis zu 12 Stunden und deckt damit einen vollen Konferenztag ab.
Ja — jedes CyberLuka-Spiel enthält eine eigene Beamer-Ansicht für große Bildschirme. Sie zeigt eine Live-Rangliste im dunklen Design, einen Countdown, einen Feed der letzten Aktivitäten und die Eroberungskarte und aktualisiert sich selbst, ohne dass jemand sie bedienen muss. Gedacht ist sie für Hörsaal, Konferenzraum oder Bürowand während der Veranstaltung.
Wer das Spiel anlegt, richtet die Teams ein und erhält pro Team einen eindeutigen Einladungslink. Spielende öffnen den Link ihres Teams, geben einen Anzeigenamen und ein selbst gewähltes Passwort ein und sind im Spiel — ohne Kontoregistrierung, ohne E-Mail-Adresse und ohne Freigabeschritt. Den Link zu teilen genügt, um ein Team an Bord zu holen.
Ja — in den bezahlten Tarifen bestimmst du Flag-Text, Punktwert und First-Blood-Bonus jeder Herausforderung. Flags lassen sich von Hand schreiben oder sicher von der Plattform erzeugen, was praktisch ist, wenn du für ein Themen-Event eigene Antworten willst.
Läuft die Zeit ab, schließen die Flag-Einreichungen und die Endrangliste bleibt erhalten. Im Dashboard lassen sich die Ergebnisse nachlesen — Endstand, welches Team welches Land erobert hat und wo die First Bloods gefallen sind. Die Infrastruktur des Spiels wird anschließend automatisch abgebaut, es läuft also nichts weiter und verursacht keine Kosten mehr.
Ja — jedes CyberLuka-Spiel läuft auf eigener, isolierter Infrastruktur mit eigener Subdomain, eigenen Herausforderungen, Teams und Rangliste, sodass beliebig viele parallel laufen können. Damit lässt sich jeder Klasse, Abteilung oder Konferenz-Track ein eigener Wettbewerb geben.
Nein — CyberLuka ist vollständig verwaltet. Server-Bereitstellung, Datenbanken, Netzwerk, Domains und Zertifikate übernimmt die Plattform, und nach Spielende wird alles automatisch entfernt. Du öffnest nie eine Cloud-Konsole, und es bleibt keine Infrastruktur übrig, für die du zahlen oder die du aufräumen müsstest.
CyberLuka läuft auf Cloud-Infrastruktur in der Europäischen Union, und die Spielinfrastruktur wird in einer EU-Rechenzentrumsregion bereitgestellt. Das Unternehmen sitzt in den Niederlanden, personenbezogene Daten werden nach DSGVO und niederländischem Ausführungsgesetz verarbeitet. Eine namentliche Liste der Unterauftragsverarbeiter ist auf Anfrage erhältlich.
Maßgeschneiderte Herausforderungen gibt es über den Tarif Custom Event, der auch eigenes Branding und White-Label-Optionen umfasst. Organisationen, die Szenarien rund um ihre eigenen Werkzeuge, ihre Marke oder ihr Bedrohungsmodell wollen, melden sich über das Kontaktformular — den Umfang legen wir dann gemeinsam fest.
Eine API zum programmatischen Anlegen von Spielen sowie Integrationen mit Lernplattformen wie Moodle und Canvas stehen auf der Roadmap von CyberLuka und sind noch nicht verfügbar. Spiele werden derzeit über das Web-Dashboard angelegt. Wenn eine Integration für dich entscheidend wäre, melde dich — die Priorisierung folgt der Nachfrage.
Unterstützung gibt es per E-Mail über das Kontaktformular, von Fragen zur Einrichtung über technische Probleme bis zur Beratung, wie man ein Event aufbaut. Bei einem terminierten Event lohnt es sich, vorher Kontakt aufzunehmen, damit das Spiel geprüft werden kann, bevor der Raum voll ist.
Lege ein Konto mit einer Firmen- oder Hochschul-E-Mail-Adresse an, wähle den Free-Tarif und starte ein Spiel — ohne Kreditkarte und ohne technische Einrichtung. Der Free-Tarif ist in ein paar Minuten bereitgestellt und durchläuft denselben Ablauf wie ein bezahltes Spiel, taugt also gleich als Generalprobe für ein echtes Event.
Nein — CyberLuka ist eine gehostete Alternative zu selbstverwalteten CTF-Plattformen wie CTFd. Bei einer selbst gehosteten Plattform installierst du das Scoreboard, baust und veröffentlichst jede verwundbare Anwendung, verwaltest Domains und Zertifikate und räumst hinterher alles ab; bei CyberLuka ist diese ganze Kette automatisiert und die Herausforderungen sind bereits gebaut. Praktisch heißt das: ein Spiel steht in Minuten bereit, statt Tage an Vorbereitung und jemanden zu verlangen, der es am Eventtag betreut.
Ja — die Alltags-Awareness-Herausforderungen von CyberLuka sind für Menschen gemacht, die noch nie ein Terminal oder Entwicklerwerkzeuge geöffnet haben. Sie behandeln realistische Situationen wie Phishing-Mails, bösartige QR-Codes, Betrugsanrufe und wiederverwendete Passwörter, und zu jeder gehört eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Gemischte Teams funktionieren gut: nicht-technische Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Awareness-Aufgaben, während die Technikerinnen und Techniker die Web- und KI-Aufgaben angehen.
Ein Event mit 50 Personen passt in den Tarif Team Event für 1.499 €, der bis zu 40 Teams mit je 8 Personen (320 Teilnehmende), 30 Herausforderungen und ein Fenster von 12 Stunden abdeckt. Der kleinere Squad-Tarif für 499 € reicht bis 10 Teams mit je 2 Personen (20 Teilnehmende) und passt damit für eine einzelne Abteilung, nicht für eine 50-köpfige Gruppe. Beide sind Einmalpreise für das gesamte Spiel — nicht pro Person und kein Abo.
Ein Spiel auf CyberLuka anzulegen dauert wenige Minuten: benennen, Länder auf der Karte wählen, Herausforderungen auswählen, Flags und Punkte festlegen, bestätigen. Die Plattform stellt es dann automatisch bereit — ein Free-Spiel ist meist in ein paar Minuten fertig, größere Spiele dauern etwas länger, weil mehr Herausforderungen parallel bereitgestellt werden. Du kannst ein Spiel Tage im Voraus vorbereiten und den Countdown erst zum Eventbeginn starten.
Ja — CyberLuka läuft vollständig im Browser, also kann man aus dem Büro, von zu Hause oder von überall mit Internetverbindung mitspielen. Ein Team teilt sich einen einzigen Einladungslink, unabhängig davon, wo seine Mitglieder sitzen, und die Live-Karte samt Rangliste gibt einer verteilten Gruppe denselben gemeinsamen Fokus, den sonst ein Raum liefert. Bei hybriden Events funktioniert es gut, die Beamer-Ansicht per Bildschirmfreigabe in einem Videocall zu zeigen.
CyberLuka gibt es in acht europäischen Sprachen: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Kroatisch. Übersetzt sind sowohl die Oberfläche der Plattform als auch die Inhalte der Herausforderungen, und jede spielende Person wählt ihre Sprache unabhängig — ein internationales Team kann dasselbe Spiel also gleichzeitig spielen, jede und jeder in der eigenen Sprache.
Ja — CyberLuka ist eine europäische Plattform, die unter DSGVO, niederländischem Ausführungsgesetz und ePrivacy-Richtlinie betrieben wird, mit Datenhaltung in der EU und einem Cookie-Einwilligungsdialog für Besuchende aus der EU. Spielende treten mit einem Anzeigenamen und einem selbst gewählten Passwort bei, für ein Spiel braucht es also weder E-Mail-Adressen noch andere personenbezogene Daten der Teilnehmenden. Die Datenschutzerklärung beschreibt Rechtsgrundlage, Aufbewahrungsfristen und Betroffenenrechte vollständig.
Drei Dinge unterscheiden CyberLuka von einer klassischen CTF-Plattform. Erstens wird nichts selbst gehostet: die Herausforderungen sind fertig gebaut, die Infrastruktur wird automatisch bereitgestellt und wieder abgebaut, niemand muss sie betreiben. Zweitens findet der Wettbewerb auf einer Live-Weltkarte mit eroberbarem Gebiet und Beamer-Ansicht statt, wodurch daraus ein Zuschauererlebnis wird und nicht bloß eine Punktetabelle. Drittens enthält der Katalog bewusst Herausforderungen auf Einsteiger- und Awareness-Niveau, damit nicht-technische Teilnehmende mitspielen können, statt ausgeschlossen zu sein.
Die Herausforderungen von CyberLuka decken drei Bereiche ab. Alltags-Awareness: Phishing, Smishing, QR-Code-Betrug, Credential Stuffing, wiederverwendete Passwörter, MFA-Müdigkeit, falscher IT-Support, bösartige Browser-Erweiterungen, gefälschte WLANs und Tailgating. Bedrohungen des KI-Zeitalters: Prompt Injection, unsichere Ausgabeverarbeitung und Datenabfluss aus Chatbots und KI-Assistenten. Webanwendungssicherheit: SQL-Injection, Session Hijacking, fehlerhafte Zugriffskontrolle und unsichere Passwort-Resets.
CyberLuka funktioniert von einer einzelnen Person bis zu einigen Hundert. Eine Klasse oder Abteilung mit 10 bis 20 Personen ist die häufigste Größe und passt zum Squad-Tarif; ein Firmenevent, eine Konferenz oder ein ganzer Jahrgang bis 320 Personen passt zu Team Event; alles darüber deckt Custom Event ab. Kleine Gruppen funktionieren ebenfalls gut — Teams aus zwei oder drei Personen erzeugen erfahrungsgemäß die meiste Diskussion pro Herausforderung.
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